Privat von Grund auf

Das Audio von Earkeep verlässt deinen Computer nie. Es wird nur im Arbeitsspeicher verarbeitet, auf dem Gerät transkribiert und weder auf die Festplatte geschrieben noch an einen Server, eine API oder ein Konto geschickt. Übrig bleiben einfache Dateien auf deiner eigenen Festplatte, die dir ganz gehören.

Das Problem: Bei den meisten „Transkriptionen“ heißt es am Ende doch „hochladen“

  • Cloud-Notetaker treten deinem Call als Bot bei und behalten Aufnahme und Transkript auf ihren Servern, unter einer Datenschutzerklärung, die du nicht geschrieben hast.
  • „Lokale“ Apps, die trotzdem nach außen telefonieren, laufen zwar auf deinem Rechner, schicken das Audio fürs Transkribieren aber an eine Cloud-API (die Whisper-API von OpenAI, Groq oder Ähnliches). Deine Aufnahme verlässt also trotzdem das Haus.

Earkeep macht keins von beidem. Auf dem Weg zur Transkription gibt es keinen Bot, keinen Upload und keine API von Dritten.

Die zweite Hälfte zeigt sich später: Die meisten Notetaker halten deinen Verlauf hinter ihrer App und ihrem Abo fest. Wenn du aufhörst zu zahlen, verlierst du in der Regel den Zugriff darauf, und ein Export, falls es ihn gibt, ist nur eine Teilkopie.

So funktioniert die Audioseite, Mechanismus für Mechanismus

Audio lebt nur im Arbeitsspeicher

Mikrofon und System-Audio werden in den Arbeitsspeicher aufgenommen und in keiner Form auf die Festplatte geschrieben, weder roh noch als Zwischenstand: keine Audiodatei im Cache, keine temporäre .wav. Sobald ein Abschnitt transkribiert ist, ist das Audio dahinter weg.

Die Transkription läuft auf dem Gerät

Earkeep transkribiert mit Whisper- oder Parakeet-Modellen, die lokal laufen und auf Apple Silicon hardwarebeschleunigt sind: dieselbe Klasse von Modellen, die Cloud-Dienste einsetzen, nur auf deiner eigenen Hardware.

Kein Upload, keine API, kein Server, kein Konto

Kein Upload, kein API-Aufruf, der Audio an Dritte schickt, kein Transkriptionsserver und keine Anmeldung, um die App zu nutzen. Trenn die Internetverbindung, und die Transkription läuft weiter.

Kein Bot tritt deinen Calls bei

Earkeep fügt deinen Calls keinen Teilnehmer hinzu und braucht keine Kalender-App, die zum „Mithören“ autorisiert wäre. Es nimmt System-Audio auf wie jedes andere Audio, das auf deinem Computer abgespielt wird, und die anderen bekommen davon nichts mit.

Lizenzprüfungen melden sich nicht bei jedem Start

Die Lizenzprüfung arbeitet mit einer Offline-Karenzzeit: Die App meldet sich regelmäßig und läuft in der Zwischenzeit auch durch normale Offline-Phasen weiter. Mit deinen Meetings hat das nichts zu tun.

Was gespeichert wird: einfache Dateien auf deiner Festplatte

Earkeep schreibt pro Tag eine JSONL-Datei (ein JSON-Objekt pro Zeile) und hängt fortlaufend an, während es zuhört. Die Meetings, die du behältst, sind in dieser Datei an Anfang und Ende markiert und nicht herauskopiert. Eine Korrektur wirkt deshalb überall zugleich, und wenn du ein Meeting löschst, bleibt jedes Wort an seinem Platz.

  • Jeder Texteditor öffnet sie. Kein proprietärer Viewer.
  • Durchsuche sie mit dem, was du ohnehin nutzt, von der Suche deines Editors bis zur Kommandozeile.
  • Jedes Backup-Tool kommt schon damit klar, auch ein privates Git-Repository (Earkeep kann diese Commits selbst anlegen).
  • Agents und Skripte können sie direkt lesen. Siehe Agents und MCP.

Es gibt nichts zu exportieren, weil nie etwas eingesperrt war.

Was das bedeutet, wenn du an die DSGVO denkst

Dein Audio wird nur auf deinem Gerät verarbeitet und weder an uns noch an eine Transkriptions-API von Dritten übertragen. Für dieses Audio gibt es also kein Auftragsverarbeitungsverhältnis, und wir halten nichts vor, was Gegenstand eines Auskunfts- oder Löschersuchens sein könnte. Deine Transkripte liegen in Dateien unter deiner Kontrolle. Die Daten, bei denen wir tatsächlich beteiligt sind, Kauf und Support-E-Mail, stehen in der Datenschutzerklärung.

Die Verarbeitung auf dem Gerät ändert nichts daran, was du den anderen Personen im Gespräch schuldest. In der EU heißt das: eine Rechtsgrundlage für die Aufnahme (bei der Arbeit meist das berechtigte Interesse) und die vorherige Information der Teilnehmenden, wie es die Artikel 13 und 14 verlangen. In den USA genügt in den meisten Bundesstaaten die Einwilligung einer Partei, die auch deine sein kann, während eine Minderheit die Einwilligung aller verlangt; veröffentlichte Listen, welche das sind, nennen elf bis vierzehn Staaten, ein Call über Staatsgrenzen hinweg ist also nach der strengsten dort geltenden Regel am sichersten.

In der Praxis ist das ein Satz zu Beginn des Meetings; Anderen sagen, dass du aufnimmst enthält die Formulierung. Was die Transkription auf dem Gerät erledigt, ist alles danach: kein Drittempfänger, den du nennen müsstest, keine Auftragsverarbeitungsvereinbarung, keine Übermittlung ins Ausland, keine Aufbewahrungsrichtlinie eines Anbieters. Dein Arbeitgeber kann eigene Regeln haben, und dies ist eine Beschreibung, wie Earkeep funktioniert, keine Rechtsberatung.

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Häufige Fragen

Verlässt Audio jemals meinen Computer?

Nein. Audio wird für die Transkription in den Arbeitsspeicher aufgenommen und weder auf die Festplatte geschrieben noch hochgeladen oder an einen Server oder eine API geschickt.

In welchem Format genau werden meine Transkripte gespeichert?

Eine JSONL-Datei pro Tag, ein JSON-Objekt pro Zeile, mit den Meetings, die du behältst, darin markiert. Reiner Text: keine Datenbank, nichts, wofür man Earkeep zum Öffnen braucht.

Kann ich meine Meetings exportieren?

Es gibt nichts zu exportieren: Deine Transkripte sind vom ersten Moment an, in dem Earkeep sie schreibt, einfache Dateien.

Können andere Tools meine Transkriptdateien lesen?

Ja. Alles, was Text oder JSON liest: ein Texteditor, grep, jq, ein Skript, ein Coding-Agent.

Wie sichere ich sie?

Mit allem, was ohnehin deine Dateien sichert. Es sind gewöhnliche Dateien, Earkeep braucht also keinen eigenen Backup-Mechanismus.

Was passiert mit meinen Dateien, wenn es Earkeep nicht mehr gibt?

Sie bleiben genauso lesbar: Reiner Text hört nicht auf zu funktionieren, nur weil die App, die ihn geschrieben hat, verschwindet. Und laut unserer Update-Regelung läuft die App selbst auch ohne künftige Updates weiter.

Welche Daten sendet die App oder die Website überhaupt?

Nichts aus deinen Meetings verlässt das Gerät. Die App prüft regelmäßig ihre Lizenz und sendet Nutzungsstatistiken, sofern du sie nicht unter Einstellungen → Allgemein abschaltest. Alles andere, etwa das Verbinden eines Kalenders, entscheidest du selbst.

Wie genau funktioniert die Lizenzprüfung?

Earkeep prüft deinen Lizenzschlüssel regelmäßig, nicht bei jedem Start.

Was passiert, wenn ich Earkeep komplett offline nutze?

Die Transkription braucht nie ein Netzwerk. Die Lizenzprüfung toleriert normale Offline-Phasen; erst eine ungewöhnlich lange würde irgendwann eine neue Verbindung zur erneuten Prüfung erfordern.

Dein Audio bleibt bei dir, deine Dateien gehören dir

14 Tage voll testen, kein Konto nötig.